← Zurück
Prologue · Kapitel 21 — Einundzwanzigstes Kapitel – Allseitiges Lob

Leseeinstellungen

18px
Kapitel 21

Einundzwanzigstes Kapitel – Allseitiges Lob

Über die Ereignisse in der Familie Wu am Fischmarkt wusste Lu Li nichts. Für sie war Wu Xiaolian nur einer von zahllosen Gelehrten, die Medizin kauften – ein flüchtiges Zusammentreffen, das sie längst vergessen hatte. Sie war damit beschäftigt, weitere Arzneien zuzubereiten. Das „Grüne Wellenspiel" der Klinik zur Verjüngung verkaufte sich noch besser als erwartet. Es war tiefer Frühlingsanfang, und die Menschen, die unter Nasenverstopfung und Nasennebenhöhlenentzündung litten, waren zahllos. In der Stadt verbreitete sich das Gerücht, dass diese Arznei nach dem Aufkochen und Trinken die Beschwerden erheblich lindern konnte. Viele kauften sie zum Ausprobieren, und nachdem sie zwei oder drei Packungen aufgekocht und eingenommen hatten, stellten sie fest, dass die Wirkung tatsächlich bemerkenswert war. Ein Glas des „Grünen Wellenspiel" kostete vier Unzen Silber – zwar nicht billig, doch für diejenigen, die unter Nasenverstopfung litten, war es ein wahrer Heilsbringer. Außerdem kam es aufs Gleiche heraus, wenn man die Kräuter einzeln zusammenstellte und aufbrühte. Die sparsamen Frauen rechneten nach und kamen zu dem Schluss, dass es einfacher war, direkt das Grüne Wellenspiel zu kaufen. So machte das Mittel in der Hauptstadt Furore, und der Name der Klinik zur Verjüngung wurde allgemein bekannt. Dieser Ruf drang sogar bis zur Patrouillenstation vor. Zur Hauptstadt-Patrouillenabteilung. Duan Xiaole kam hereingelaufen. Der junge Mann war noch jung, sein Aussehen war einnehmend und freundlich. Er trug eine Robe aus violettem Rindenstoff, wie eine zarte Ranke unter den Patrouillensoldaten, und seine Schritte waren leicht, als er den Raum betrat. Drinnen saß jemand über Dokumenten. Der junge Mann trug ein官服 mit rotem Kragen und fein bestickte Ärmel. Das Sonnenlicht fiel durch das geschnitzte Fenster und warf einen matten Schimmer auf sein schönes Seitenprofil. Er hörte das Geräusch, hob aber nicht den Kopf. „Was gibt es?" Duan Xiaole sagte: „Drittbruder Zhao sagt, er kommt ein paar Tage später zurück in die Stadt." Pei Yunzheng hielt inne, legte den Stift nieder und runzelte die Stirn. „Was treibt Zhao Lao San denn?" „Er sagt draußen vor der Stadt gibt es einen Bauernhof mit Pflaumenbäumen, die bald reif werden und ausgezeichnet schmecken sollen. Er will warten, bis