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1. The Youth, The Extraordinary Part 1 · Kapitel 7 — Waldwirtschaft, der seltsame Fremde

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Kapitel 7

Waldwirtschaft, der seltsame Fremde

Qin Xiaohu hielt das Beiwagenmotorrad am Haupttor der Waldwirtschaft an, winkte Chen Mo zu und sagte: „Geh schon mal rein, ich muss noch die Kinder versorgen, die mit der Kutsche gekommen sind. Ich komme später, um dich zu suchen."

Chen Mo nickte, sah dem Motorrad von Qin Xiaohu nach, bis es in der Dunkelheit verschwand, und wandte sich dann dem Tor der Waldwirtschaft zu.

Aus dem Wachhäuschen am Tor trat ein Mann in einer wattierten Baumwolljacke, etwa dreißig Jahre alt, mit einem eckigen Gesicht, buschigen Brauen und großen Augen, der einen emaillierten Becher in der Hand hielt. Es war Wu Fang, ein altgedienter Arbeiter der Waldwirtschaft.

„Du bist der Neue?" Wu Fang musterte Chen Mo von oben bis unten. „Das Mädchen Shen Hong hat mir von dir erzählt. Sie sagte, du würdest heute Abend ankommen."

Chen Mo bestätigte es und folgte Wu Fang nach drinnen. In der Waldwirtschaft brannte gedämpftes Licht, mehrere Reihen von Ziegeldachhäusern standen verstreut, und in der Ferne war das Dröhnen von Holzerntemaschinen zu hören.

Nach einer Weile sah Chen Mo plötzlich eine Gestalt auf dem freien Platz vor ihnen sich bewegen. Es war ein alter Mann, mit weißem Haar und Bart, ganz in Schwarz gekleidet – schwarzer Mantel, schwarze Hose, schwarze Schuhe, schwarze Socken –, was im Schnee besonders auffiel. Der alte Mann hielt die Arme locker umschlungen und bewegte sie langsam, als würde er irgendeine Technik üben.

„Wer ist das?" fragte Chen Mo.

Wu Fang senkte die Stimme, und sein Ausdruck war etwas seltsam: „Weißt du das nicht? Diese Waldwirtschaft ist etwas Besonderes. Manche Leute hier sind wahrscheinlich schon vor Jahrzehnten hier gewesen, ihre Hintergründe sind unklar. Auf jeden Fall müssen wir einfach unsere eigene Arbeit machen."

Chen Mo war innerlich bewegt und musterte den alten Mann noch genauer.

„Was ist das für eine Technik?" fragte er.

Wu Fang schaute ebenfalls hin und sah, wie langsam und kraftlos sich der alte Mann bewegte, und meinte abfällig: „Was soll das für ein Unsinn sein? Ich glaube, damit könnte er nicht einmal eine Fliege fangen."

Chen Mo erwiderte nichts, sondern beobachtete nur schweigend.

Der alte Mann hatte ein langes Gesicht mit kahlen Brauen, eine Adlernase und messerscharfe Augen – von Natur aus ein furchterregendes Aussehen. Aber je länger Chen Mo hinsah, desto seltsamer kam es ihm vor. Bei diesem eisigen Wetter bildeten sich bei ihm und Wu Fang beim Reden Wolken des Atems, und aus Mund und Nase stiegen ständig weiße Dampfwolken auf. Nur bei dem alten Mann schien es, als hätte er überhaupt keinen Atem.

Da stimmte etwas nicht.

Chen Mo kniff die Augen zusammen und prägte sich diese Entdeckung schweigend ein.